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Zukunftsprojekte
Nach einem turbulenten Start im Frühling, wurde es in den Sommermonaten etwas ruhiger. Einerseits waren die Kunden in den Ferien und andererseits war es der Hitze geschuldet, dass nicht alle Arbeiten durchgeführt werden konnten. Ich fand es jedoch spannend zu beobachten, dass vor allem unsere einheimischen, auf Trockenheit spezialisierten Pflanzen mit den heissen Bedingungen gut zurechtkamen. Daher mein Appell: setzt mehr einheimische Pflanzen und spart euch das ständige Giessen. Trotz der Hitze habe ich aber immer noch grosse Freude als Selbstständiger draussen zu Arbeiten. So bin ich weiter dran meinen eigenen Kundenstamm aufzubauen und weiter Kontakte zu anderen Firmen herzustellen. Auch mit dem neu gegründeten Verein Grundstein werde ich in Zukunft einige Projekte durchführen. Der Verein möchte gerne seine Klienten wieder in den Arbeitsmarkt einführen und ist daher auf der Suche nach geeigneten Partner-firmen. Diese Philosophie passt auch sehr gut zur Vita Naturgarten GmbH, denn ich finde es wichtig, dass wir den Menschen eine Chance geben sich persönlich weiterzuentwickeln und dafür ist die Arbeit im Garten eine wunderbare Voraussetzung. Ich bin gespannt in welche Richtung sich diese Reise entwickelt. Trotz dem Start als Selbstständiger, war es mir wichtig auch genügend Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Darum arbeite ich mit einem 90% Pensum und habe so alle zwei Wochen meinen Papatag. Wir waren auch für eine Woche im Appenzell in den Ferien und haben die gemeinsame Zeit mit unseren zwei kleinen Kindern sehr genossen. Ohne den Rückhalt meiner Familie würde es nicht funktionieren. Ich freue mich nun, wenn es wieder etwas kühler wird und es dann auch wieder mehr Arbeit in den Gärten gibt. Am liebsten spannende Bepflanzungen mit einheimischen Pflanzen, damit die Gärten in Zukunft besser gegen die Hitze gewappnet sind. Oktober 2026 |
Erste Eindrücke
Hier meine Eindrücke über meinen Start mit meiner Firma: Voller Vorfreude bin ich am 1. April in meine Selbstständigkeit gestartet. Die anfängliche Anspannung, ob ich genug Arbeit habe, hat sich schnell gelegt. Es gab genügend Anfragen für Unterhaltsarbeiten im Garten. In der ersten Phase haben neben Kundenterminen auch einige Termine mit Lieferanten stattgefunden, welche sehr spannend und aufschlussreich waren. Weiter konnte ich auch schon ein spannendes Projekt für die Förderung der Biodiversität umsetzen. Aus einer veralteten Thujahecke konnte ich einen wertvollen Biodiversitätsstreifen aus einheimischen Stauden und Gehölzen gestalten. Zusätzlich haben wir den Streifen mit Eichenpfählen, liegendem Totholz und einer Sandlinse für bodennistenden Wildbienen und andere Insekten aufgewertet. Es hat mir grosse Freude gemacht, zusammen mit der Kundin dieses Projekt umzusetzen. Ich bin gespannt, wie sich die Fläche entwickelt und freue mich auf den Besuch im Frühsommer. Auch die Vernetzung mit anderen Gärtnern hat sich als sehr wertvoll erwiesen. So konnte ich an den freien Arbeitstagen, an denen ich noch nichts eingeplant habe, bei anderen Gärtnern aushelfen. Es ist schön zu sehen, dass wir Gärtner uns gegenseitig unterstützen. Ich denke, dass ist eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel etwas entgegenzuwirken. Die mir etwas ungewohnte Büroarbeit mit Rechnungen schreiben, hat sich schnell normalisiert und läuft bereits richtig gut und effizient. Ich war dann auch froh, als ich endlich selber die ersten Rechnungen schreiben konnte, bislang kamen die Rechnungen immer nur zu mir. So war es für mich ein gelungener Start in meine Selbstständigkeit. Ich freue mich auf weitere, hoffentlich spannende, naturnahe Projekte. Juni 2026 |
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Es wird ernst
NaturGarten Schweiz hat mich angefragt, ob ich Lust hätte, eine Kolumne über den Start in meine berufliche Selbstständigkeit zu schreiben. Für mich war schnell klar, dass ich das gerne machen möchte. Denn ich finde es wichtig, dass sich mehr Gärtner und Gärtnerinnen mit Naturgartenbetrieben selbstständig machen, damit wir das Angebot von naturnahen Gärten erhöhen und somit die Förderung der Biodiversität im Siedlungsbereich vermehrt anbieten können. Darum lade ich Sie ein: Begleiten Sie mich in meinem ersten Jahr mit meinem eigenen Naturgartenbetrieb. Damit der Start am 1. April 2026 klappt, brauchte es eine sorgfältige Planung. Viele Fragen standen im Raum: Wie kann ich meine Selbstständigkeit finanzieren? Welche Rechtsform macht für mich Sinn? Wo muss ich mich überall anmelden und noch viele mehr. Schnell wurde mir klar, dass ich mit all den Fragen etwas überfordert war. Daher war für mich klar, dass ich für die Gründung Unterstützung brauchte. NaturGarten Schweiz bietet eine Gründungsberatung an, also habe ich mich dort gemeldet. Felix Werner hat mich während der ganzen Gründungsphase super unterstützt und sich für all meine Fragen Zeit genommen. Bei mehreren Treffen konnten wir alle Fragen klären. Wir erarbeiteten einen Business- und Finanzierungsplan und verglichen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Rechtsformen. Besonders der Finanzierungsplan gab mir die nötige Sicherheit, wie ich meine Selbstständigkeit finanzieren kann. Mit der Checkliste von Felix Werner habe ich auch eine gute Übersicht, wo ich mich überall anmelden musste. Nun wird es ernst: im Januar 2026 habe ich meine Firma Vita Naturgarten GmbH gegründet. Ich bin überglücklich und freue mich auf den Start. Ich bin gespannt, welche Projekte ich alles umsetzen darf und wie mir der Start in die Selbstständigkeit gelingt. Seid gespannt. März 2026 |
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